Kommt dieses Wahnsinnsprojekt auch nach Deutschland?
Die moderne Mega-Burg für den Zivil- und Katastrophenschutz
24 Juli, 2022 durch
TREEEC


Als Tai Kriegeskotte im Jahr 2005 in New Orleans sah, was der Hurrikan Katrina für verheerende Zerstörungen angerichtet hatte, kam ihm zum ersten Mal die Idee für eine ganz besondere Katastrophen- und Zivilschutzeinrichtung. Die Kriegsgefahr, die uns durch den Überfall Russlands auf die Ukraine in Europa inzwischen auch wieder eingeholt hat, macht seine Planungen hochaktuell. In Verbindung mit TREEEC entwickelte er die RES:Q Citadel. Diese nach Größe und Umfang modular aufgebaute Einrichtung ist wie eine moderne Mega-Burg, die schlimmsten Katastrophen trotzen kann und selbst im Kriegsfall hohen und höchsten Schutz bieten kann.

Sicherheit für 50.000 Menschen 

Basis ist ein hochfester Baukörper mit den Außenabmessungen von 120 x 120 Metern und einer Innenhöhe von 12 Metern. Vier solcher Module bilden die kleinste Einheit einer Citadel bzw. eines Katastrophen- und Zivilschutzlagers. Mit 36 solcher Module für die unterschiedlichsten Bereiche verfügt die Schutzanlage über alle vorgesehenen Funktionen. Die Dachfläche wird dabei auch noch mit widerstandsfähigen Gebäuden bebaut, die wie der Zentralbaukörper gegen atomare, biologische und chemische Kontamination isolierbar sind. Hier können innerhalb der Anlage bis zu 50.000 Menschen über mehrere Monate versorgt werden. Außerdem ist eine Citadel darauf ausgerichtet, für eine ganze Region Personal und Geräte für Infrastruktur und Versorgung für den Katastrophenfall vorzuhalten.
Das Risiko- und Gefahrenbewusstsein ist in den Vereinigten Staaten höher als bei uns, weshalb die Einrichtung von Citadels ursprünglich nur dort vorgesehen wurde. Denn Amerikaner sind bereit, für mehr Sicherheit selbst einiges aufzuwenden und zu bezahlen, während man sich bei uns viel mehr auf den Staat verlässt. Aber inzwischen sind viele auch bei uns so weit, selbst Vorsorge zu betreiben und sich das etwas kosten zu lassen.




Gute Voraussetzungen für Standort in der Lausitz

Auf der Suche nach einem möglichen Standort in Deutschland für eine erste zentrale RES:Q Citadel wurde TREEEC auf die kleine Stadt Welzow in der brandenburgischen Niederlausitz aufmerksam. Deren Bürgermeisterin, Birgit Zuchold, präsentierte das kleine Bergarbeiterstädtchen am Braunkohletagebau als Standort für einschlägige Einrichtungen auf der im Jahr 2019 vom Behördenkurier in Berlin veranstalteten Katastrophenschutzmesse. Das Gelände des Flugplatzes, das wegen des Kohleabbaustopps erhalten bleiben soll, würde sich hervorragend für eine Citadel und verbundene Einrichtungen eignen. Gleichzeitig könnten hier die sogenannten First Responder von TREEEC RES:Q  stationiert werden. Das sind spezielle Katastropheneinsatzkräfte, die als erste vor Ort gebracht werden. Auch größere Transportflugzeuge könnten dafür in Welzow starten und landen.

Eine Präsentation des Projektes fand schon im Jahr 2019 statt. TREEEC betreibt seit dieser Zeit auch eine Kontaktstelle in Welzow und hat den Standort auch in die Überlegungen für andere Projekte einbezogen. Doch mit der Eigentümergesellschaft des Flugplatzes, der LEAG, kamen die Gespräche nicht weiter, und die Coronapandemie tat ihres, um eine Realisierung zu verzögern. In einer internen Mitteilung von TREEEC an die Mitglieder heißt es dazu: „Wir müssen auch zugeben, dass Corona uns bei unseren medialen Planungen stark zurückgeworfen hat. Ohne ein deutschlandweites Web-TV-Network und eine in Millionenauflage erscheinende Wochenzeitung fehlen uns die Interessenten, die in der erforderlichen Zahl eine RES:Q Option abschließen würden. Das ist aber Voraussetzung, um neben nicht rückzahlbaren Fördermitteln und anderen Investoren so ein Projekt wie eine Citadel in Deutschland realisieren zu können.“

Internationales Interesse für die Citadel

Durch den Ukrainekrieg und die Zeitenwende im Sicherheitsbewusstsein der Menschen werden die Karten aber neu gemischt. Plötzlich ist nicht nur von einer, sondern von mehreren Citadels die Rede, die in Deutschland und Europa gebraucht würden. Selbst aus Ländern wie den Emiraten oder Saudi Arabien kommt Interesse, und die Vereinigten Staaten und Kanada sind sowieso im Fokus, ist dort doch KTP, die Trägerorganisation von TREEEC, vertreten. Im Raum Vancouver wird gerade um die Realisierung und Finanzierung eines Schwesterprojektes verhandelt. Die Gefahren durch den San Andreas – Graben sind dort immer präsent. Auch mit Projekten wie den OKEANOS Schiffen, dem TitansTower oder dem Refugiensystem setzt KTP in Zusammenarbeit mit TREEEC und TREEEC RES:Q auf durchaus ungewöhnliche Projekte mit höchster Sicherheit.



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