Viele Sparkassen bald pleite?
Professor mit Besorgnis erregender Studie
23 Juli, 2022 durch
TREEEC


Professor Ralf Jasny von der Universität Frankfurt hat in einer Studie nachgewiesen, dass mehr als die Hälfte aller deutschen Sparkassen die ihnen anvertrauen Kundengelder in börsennotierte Wertpapiere investiert haben. Bei den derzeitigen Turbulenzen am Kapitalmarkt ein großes Risiko. Dürfen Sparkassen mit ihren Kundengeldern überhaupt zocken? Eigentlich haben sie die Aufgabe, Unternehmen und Privatpersonen mit Krediten zu versorgen und den Bürgern die Möglichkeit zu geben, zu sparen und Geld anzulegen. Aber das Geld der Kunden wird stattdessen für andere Zwecke verwendet.

Alarmierende Situation der deutschen Sparkassen

Nur 157 der 376 Sparkassen in Deutschland betreiben ein nachhaltiges Geschäft. Von den restlichen 219 haben 68 sogar schon 2020 Verluste in Millionenhöhe gemacht. Eine Sparkasse in Mitteldeutschland steht schon vor der Pleite. Alles das hat alarmierende Auswirkungen, denn das kann nicht nur zur Vernichtung aller Reserven in der Bilanz führen, sondern gleich in die Insolvenz. „Das ist eine Schande, ich habe mich so darauf verlassen, dass ich bei meiner Sparkasse in guten Händen bin“, sagt Katarina M. (Name der Redaktion bekannt). Ist Ihre Sparkasse auch dabei und müssen Sie um Ihr Geld dort fürchten? Wie sieht das eigentlich bei den anderen Geldinstituten aus? Wenn die Sparkassen doch als so sicher gelten, geht es denen besser oder sogar noch schlechter? Wir sind gespannt, ob darauf bald eine Antwort kommt.

Der Risikoindex von TREEEC

Während Spareinlagen beim üblichen Risikoindex für Finanzanlagen in der Risikoklasse 1 bzw. A als „sicherheitsorientiert“ gelten, hat TREEEC die Zeichen der Zeit schon seit längerem erkannt und in seinem eigenen Risikoindex diese in die Kategorie E als „sehr spekulativ“ eingeordnet. Nicht nur die Inflation und mehr noch die Gefahr eines Währungs-Zusammenbruchs zeigen, wie gerechtfertigt das ist, sondern nun auch die jetzt nachgewiesene Notlage der Sparkassen.

Wir werden für Sie redaktionell recherchieren, ob Ihre Sparkasse bzw. Ihr Geldinstitut auch betroffen ist. Nehmen Sie dafür Kontakt mit uns auf.

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